Die Ubunteros.org - Verhaltensregeln
Diese Regeln betreffen Dein Verhalten als Mitglied der ubunteros.ch-Community, und zwar in allen Bereichen wie auf allen Foren, Mailinglisten, Wikis, Webseiten, IRC-Kanälen, Linux-Installations-Parties, auf öffentlichen Treffen oder im privaten Dialog.
Sei rücksichtsvoll
Dein Werk wird von anderen Leuten verwendet, und Du hängst von den Werken Anderer ab. Jede Entscheidung, die Du fällst, hat Konsequenzen für Anwender und Kollegen: wir erwarten, dass Du diese Konsequenzen bei Deinen Entscheidungen berücksichtigst. Ein Beispiel: Wenn wir in einem "Feature Freeze" sind, dann stelle nicht die allerneueste Version eines kritischen Systemprogramms auf den Server -- Andere wollen das System testen und erwarten in diesem Stadium keine größeren Änderungen.
Sei respektvoll
Die ubunteros.ch-Gemeinschaft und ihre Mitglieder behandeln einander zuvorkommend. Jeder kann einen wertvollen Beitrag zu Ubuntu leisten. Wir sind nicht immer einer Meinung, aber Meinungsverschiedenheiten entschuldigen kein schlechtes Benehmen. Wir sind alle ab und zu frustriert, aber wir dürfen nicht zulassen, dass aus Frust ein persönlicher Angriff wird. Vergiss nie, dass eine Gemeinschaft, in der manche Menschen sich unwohl oder bedroht fühlen, unproduktiv ist. Wir erwarten von unseren Mitgliedern, dass sie andere Mitwirkende respektvoll behandeln, genauso wie Menschen außerhalb des Ubuntu-Projekts oder unsere Anwender.
Sei Anderen behilflich
Die Grundlage von Ubuntu und freier Software ist Zusammen- und Mitarbeit. In der Welt der freien Software hilft Zusammenarbeit, überflüssige Arbeit zu vermeiden und verbessert die Qualität der entstehenden Programme. Dein Ziel soll sein, mit anderen Ubuntu-Maintainern zusammenzuarbeiten, und mit den ursprünglichen Autoren der Programme, wenn sie sich für deine Arbeit interessieren. Deine Ergebnisse sollen transparent sein; unsere Änderungen sollen dann weitergegeben werden, wenn sie entstehen, nicht erst wenn die nächste Version herauskommt. Wenn Du an neuem Code für bestehende Projekte arbeitest, dann informiere deren Mitarbeiter wenigstens über Deine Ideen und Deinen Fortschritt. Es ist nicht immer möglich, mit den ursprünglichen Autoren oder auch nur unter den Ubuntu-Kollegen einen Konsens darüber zu erzielen, wie eine Idee korrekt implementiert wird. Du musst also nicht unbedingt auf einen Konsens warten, bevor Du beginnst. Aber Du sollst die Betroffenen informieren und Deine Arbeit so veröffentlichen, dass Andere Deine Leistung testen und besprechen, und zu ihr beitragen können.
Besprich Meinungsverschiedenheiten mit Anderen
Unstimmigkeiten, sowohl politische wie technische, sind unausweichlich, und die Ubuntu-Gemeinschaft ist keine Ausnahme. Das Wichtigste ist nicht, andere Meinungen oder Ansichten zu vermeiden, sondern sie konstruktiv zu klären. Wende Dich an die Gemeinschaft und nutze sie, um Dir Rat zu holen und Probleme zu lösen.
Frage, wenn Du Dir unsicher bist
Niemand weiß alles, und von niemandem erwarten wir Perfektion (außer natürlich vom SABDFL (AdÜ: Selbsternannter wohlwollender Diktator auf Lebenszeit (Mark Shuttleworth)). Fragen sofort zu stellen vermeidet Probleme später, deshalb sind Fragen ausdrücklich erwünscht. Die Gefragten sollen konstruktiv antworten. Allerdings musst Du darauf achten, für Deine Fragen das richtige Forum zu wählen. Deplatzierte Beiträge (Beispiel: Hilfsanfragen auf einer Mailingliste für Entwickler) lenken von produktiver Diskussion ab.
Wenn Du ausscheidest, gib deine Verantwortung weiter
In jedem Projekt kommen und gehen die Leute, und bei Ubuntu ist das nicht anders. Wenn Du das Projekt verlässt oder Dich zurückziehst, tu das bitte auf die Art und Weise, die das Projekt am wenigsten durcheinanderbringt. Das bedeutet: Sag den Anderen, dass Du gehst, und gib Deine Aufgaben so weiter, dass andere da weitermachen können, wo Du aufgehört hast.